Gerstengras Nährwerte und Inhaltsstoffe

Der einzigartige Reichtum an wichtigen Nähr- und Vitalstoffen macht Gerstengraspulver weltweit zu einem der gesündesten Lebensmittel. Das reine Naturprodukt enthält wertvolle Nährwerte und Inhaltsstoffe, die unser Körper dringend benötigt.

Nährwerte von Gerstengraspulver

In 100 Gramm Gerstengraspulver sind folgende Nährwerte enthalten:

Die Nährwerte zeigen den hohen physiologischen Wert von Gerstengras und seiner wertvollen Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus.

Gerstengraspulver

Inhaltsstoffe von Gerstengraspulver

Der Inhalt des Gerstengraspulvers weist eine einzigartige Zusammensetzung hochwertiger Naturstoffe auf, die bei vielen Körperfunktionen eine wesentliche Rolle spielen. Die folgenden Vitamine, Mineralien und Aminosäuren kommen in größerer Menge im Gerstengras vor.

Vitamine

Vitamine stellen wichtige Mikronährstoffe dar, die unser Körper nicht selbst produzieren kann. Sie müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Die sogenannten Provitamine werden erst im Organismus durch biochemische Reaktionen in ihre wirksame Form umgewandelt. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) liefern Mikronährstoffe keine Energie. Am einfachsten lassen sich Vitamine in wasserlösliche und fettlösliche Stoffe einteilen.

Fettlösliche Vitamine können in der Regel vom Körper gespeichert werden, während die Wasserlöslichen normalerweise nicht speicherbar sind. In unserem Organismus erfüllen Vitamine viele unterschiedliche Aufgaben. Als Cofaktoren unterstützen sie den Stoffwechsel. Zusätzlich regulieren sie verschiedene Vorgänge bei der Zellteilung, haben eine bedeutende Funktion bei der Energiegewinnung, helfen dem Immunsystem und sind am Aufbau der Knochen, des Gewebes und der Blutzellen beteiligt.

Beta-Carotin

Da der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Beta-Carotin die wichtigste Vorstufe von Vitamin A darstellt, trägt er auch den Namen Provitamin A.

Vitamin B1 (Thiamin)

Wegen seiner Beteiligung an der Übermittlung von Nervenimpulsen wird Thiamin auch als Nervenvitamin bezeichnet.

Vitamin B2 (Riboflavin)

Als essenzielle Komponente von zwei Cofaktoren (FAD und FMN) nimmt Vitamin B2 eine Schlüsselposition bei den wichtigsten Stoffwechselprozessen ein. Im Volksmund hat Riboflavin auch die Bezeichnung Wachstumsvitamin.

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B3 ist der Vorläufer von Nikotinamid, das eine zentrale Rolle im Zellstoffwechsel spielt.

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Pantothensäure wird vor allem zur Herstellung von Coenzym A benötigt, einem wichtigen Faktor im Energiestoffwechsel der Zellen.

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Pyridoxin balanciert den Natrium-Kalium-Haushalt aus. Zusätzlich unterstützt es den Organismus bei der Herstellung der roten Blutkörperchen sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin.

Vitamin B9 (Folsäure)

Der Körper braucht Folsäure für den Stoffwechsel sowie verschiedene andere Prozesse. Ein Folsäuremangel vor und während der Schwangerschaft kann zu Fehlbildungen des Kindes führen.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Cobalamin ist als Cofaktor an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und hilft mit bei der Bildung von roten Blutkörperchen. Für die Entwicklung sowie die Funktion von Gehirn und Nervensystem hat Vitamin B12 eine zentrale Bedeutung.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Als Antioxidans schützt Vitamin C den Organismus vor freien Radikalen und verhindert die Herstellung krebserregender Nitrosamine. Darüber hinaus ist Ascorbinsäure am Aufbau von Zahnfleisch, Zähnen, Bindegewebe und Knochen beteiligt.

Vitamin E (Tocopherol)

Vitamin E zählt zu den stärksten Antioxidantien. Vor allem schützt es die Zellmembranen und Lipoproteine im Körper vor der Zerstörung durch freie Radikale.

Vitamin K (Phyllochinon)

Vitamin K erfüllt unter anderem wesentliche Funktionen beim Knochenstoffwechsel und der Blutgerinnung.

Biotin

Als Coenzym ist Biotin an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und wird vom Körper für das Zellwachstum benötigt. Allgemein bekannt sind die positiven Effekte auf Haare, Haut und Nägel.

Cholin

Im Organismus spielt Cholin eine äußerst komplexe Rolle. Vor allem brauchen Gehirn und Leber diesen besonderen Nährstoff, um optimal arbeiten zu können.

Lutein und Zeaxanthin

Die Carotinoide Zeaxanthin und Lutein zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind an zahlreichen Körperprozessen beteiligt, bei denen sie unter anderem freie Radikale abfangen. Beide haben zusätzlich wichtige Funktionen im menschlichen Auge.

Lycopin

Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin gehört ebenfalls zu den Carotinoiden. Das bekannte Antioxidans wirkt in unserem Organismus als Radikalfänger.

Mineralien

Mineralien sind lebensnotwendige Nährstoffe, die als anorganische Verbindungen in der Natur vorkommen. Sie machen rund 35 Prozent des menschlichen Körpers aus. Der Organismus kann die Mineralstoffe nicht selbst herstellen, sondern nimmt sie über die Nahrung auf. Abhängig von der im Körper erforderlichen Menge werden sie als Makroelemente oder Spurenelemente bezeichnet. Da wir jeden Tag unter anderem durch das Schwitzen größere Mengen an Mineralien verlieren, muss ständig für Nachschub gesorgt werden. Um in optimaler Weise zu funktionieren, braucht unser Organismus täglich bis zu 60 verschiedene Mineralstoffe.

Calcium

Rund 99 Prozent des Calciums im Körper ist in den Zähnen und den Knochen zu finden. Darüber hinaus spielt Calcium eine entscheidende Rolle bei der Zellteilung, bei verschiedenen Stoffwechselprozessen und der Muskelkontraktion.

Eisen

Eisen übt eine wesentliche Funktion in unserem Organismus aus. Mithilfe des Spurenelements wird der eingeatmete Sauerstoff an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) gebunden und zu allen Zellen transportiert.

Kalium und Natrium

Die wichtigen Mineralstoffe Natrium und Kalium sind am Flüssigkeitshaushalt des Körpers beteiligt. Darüber hinaus spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen sowie der Muskelkontraktion.

Kobalt

Als Zentralatom von Vitamin B12 führt Kobalt viele essenzielle Körperfunktionen aus.

Kupfer

Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das in zahlreichen Enzymen enthalten ist. Es beeinflusst das Immunsystem, ist an der Energiegewinnung beteiligt, wirkt als Antioxidans und trägt zur Blutbildung bei.

Magnesium

Im Körper übernimmt Magnesium viele wichtige Aufgaben. Vor allem hält der Mineralstoff die Elektrolyte im Gleichgewicht. In der Muskulatur fungiert Magnesium als Gegenspieler von Calcium und sorgt für eine Muskelentspannung.

Mangan

Das Spurenelement Mangan ist unter anderem an der Bildung von Knochen und Knorpel beteiligt.

Selen

Das Spurenelement Selen dient dem Körper als Antioxidans. Es spielt eine besonders wichtige Rolle bei der Entgiftung der Zellen.

Jod

Als Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist Jod für den Körper unentbehrlich.

Phosphor

Phosphor erfüllt zahlreiche relevante Aufgaben in unserem Organismus. Im Blut gehört der Mineralstoff zum Puffersystem, das dafür sorgt, dass der pH-Wert konstant bleibt. Das Molekül ATP (Adenosintriphosphat) dient zur Speicherung und Bereitstellung von Energie.

Zink

Als Coenzym nimmt Zink eine Schlüsselrolle im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel ein. Zusätzlich ist das Mineral bedeutsam für unsere Haut, die Haare und das Immunsystem.

Schwefel

Der Mineralstoff Schwefel stellt einen wesentlichen Bestandteil von Bindegewebe, Nägeln und Haaren dar.

Aminosäuren

Jedes Protein ist aus Aminosäuren aufgebaut. Somit bilden diese wichtigen Biomoleküle die Bausteine des Lebens. Die einzelnen Aminosäuren übernehmen im Körper viele verschiedene Aufgaben. Unter anderem dienen sie als Vorstufen von Neurotransmittern, stellen entscheidende Regulatoren im Herz-Kreislauf-System dar, steuern den Knochen- und Zellaufbau und sind an der Bildung von Enzymen sowie Hormonen beteiligt. Biochemiker unterscheiden zwischen essenziellen und nicht essenziellen Aminosäuren. Der Unterschied besteht darin, dass der Körper essenzielle Aminosäuren nicht selbst produzieren kann, sondern über die Nahrung aufnehmen muss. Die nicht essenziellen Aminosäuren werden über verschiedene Stoffwechselwege hergestellt.

Als Inhaltsstoffe kommen im Gerstengras folgende essenzielle Aminosäuren vor:

Leucin

Zusammen mit Valin und Isoleucin ist Leucin an der Heilung von Verletzungen der Knochen, der Muskeln und der Haut beteiligt. Darüber hinaus unterstützt die Aminosäure die Produktion von Wachstumshormonen und reduziert den Blutzucker.

Isoleucin

Neben wichtigen Aufgaben beim Proteinaufbau hat Isoleucin eine große Bedeutung für die Herstellung von Hämoglobin und die Regulation des Blutzuckerspiegels.

Lysin

Die basische Aminosäure Lysin ist ein wesentlicher Bestandteil von Proteinen, Antikörpern, Enzymen und Hormonen. Darüber hinaus spielt sie in unserem Organismus eine bedeutende Rolle bei der Bildung von Sehnen, Knorpel, Knochen, Haut und Muskeln.

Methionin

Durch seine antioxidativen Eigenschaften schützt Methionin den Körper vor freien Radikalen. Für unseren Organismus ist die Aminosäure zudem eine optimale Quelle für den Mineralstoff Schwefel, einen wichtigen Bestandteil von Haut, Nägeln und Haaren.

Phenylalanin

Phenylalanin stellt einen Baustein zahlreicher Proteine dar. Darüber hinaus dient die Aminosäure zur Herstellung von Tyrosin, einem Vorläufer verschiedener Botenstoffe und Hormone. Auf die Psyche wirkt Phenylalanin stimmungsaufhellend und steigert unsere Konzentrationsfähigkeit.

Threonin

Die Aminosäure Threonin ist ein essenzieller Baustein des Proteins Kollagen, einem wichtigen Bestandteil von Bändern, Sehnen, Zähnen und Knochen.

Tryptophan

Als Vorstufe von Vitamin B3 hat Tryptophan eine große Bedeutung für den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel. Die Aminosäure verringert depressive Verstimmungen oder Angstzustände und dient als natürliches Mittel zur Entspannung.

Valin

Die Aminosäure Valin spielt eine wesentliche Rolle beim Proteinaufbau, der Wundheilung sowie dem Stoffwechsel der Muskelzellen.

Die nicht essenziellen Aminosäuren im Gerstengras sind:

Alanin

Alanin ist unter anderem am Muskelaufbau beteiligt, unterstützt den Stoffwechsel, reguliert den Blutzuckerspiegel und stärkt das Immunsystem.

Arginin

Arginin stellt einen wichtigen Bestandteil unseres Immunsystems dar und hat einen großen Einfluss auf viele Körperfunktionen. Unter anderem senkt die Aminosäure das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, normalisiert den Blutzuckerspiegel und vermindert die Insulinresistenz bei Diabetes.

Asparaginsäure

Gemeinsam mit Glutaminsäure fungiert die Asparaginsäure als Botenstoff im zentralen Nervensystem. Darüber hinaus beschützt sie die Leber, aktiviert den Stoffwechsel und begünstigt die Neubildung körpereigener Zellen.

Cystein

Die Aminosäure Cystein ist unentbehrlich für den Aufbau gesunder Haare und Nägel. Unter anderem wirkt sie als Antioxidans, schützt die Leber und hilft dem Körper bei der Entgiftung.

Glutaminsäure

Die Glutaminsäure sorgt als Botenstoff im Gehirn für eine gute Konzentration und Lernfähigkeit sowie eine hohe Belastbarkeit. Die Aminosäure ist zusätzlich am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt.

Glycin

Als wesentlicher Bestandteil von Glutathion fängt Glycin im Körper freie Radikale ab und aktiviert das Immunsystem. Die Aminosäure beugt unter anderem Arteriosklerose und Gicht vor. Darüber hinaus senkt sie den Blutzuckerspiegel.

Histidin

Eine besondere Bedeutung besitzt Histidin beim Aufbau von verschiedenen eisenhaltigen Biomolekülen wie Hämoglobin und dem Speicherprotein Ferritin. Die Aminosäure ist ebenfalls an wichtigen Stoffwechselvorgängen sowie der Reparatur des Gewebes beteiligt.

Prolin

Als wesentlicher Baustein von Kollagen sorgt Prolin für eine Verbesserung des Erscheinungsbilds der Haut und stabilisiert die Arterienwände.

Serin

Die Aminosäure Serin hat vor allem wichtige Funktionen innerhalb des Fettstoffwechsels und beim Aufbau der Muskulatur. Zusätzlich stellt sie einen wesentlichen Bestandteil vieler Enzyme, Antikörper sowie der Zellmembranen dar.

Tyrosin

Tyrosin erfüllt zahlreiche Aufgaben bei verschiedenen Stoffwechselprozessen und ist ein Vorläufer der Botenstoffe Dopamin und Adrenalin. Die Aminosäure wirkt darüber hinaus als Appetitzügler sowie als Stimmungsaufheller.

Gerstengraspulver

Fazit: Viele Vitamine, Mineralien & Co vereinen sich im Gerstengras

Kaum eine andere Pflanze besitzt eine so hohe Dichte an lebenswichtigen Mineralstoffen, Aminosäuren, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen wie das Gerstengras. Sogar Inhaltsstoffe, die nur selten in Pflanzen vorkommen, sind reichlich zu finden. Gerstengraspulver erweist sich als Toplieferant für das Spurenelement Eisen. Sein Eisengehalt ist fünf Mal so hoch wie im Spinat.

Lesen Sie mehr Wissenswertes über das Gerstengras:

Gerstengraspulver kaufen